Sechzehnter Gesang.
Der mißkennet den ewigen Sohn, den Herrlichen Gottes,Der es nicht weiß, daß durch ihn und für ihn der Vater
die Schöpfung
Schuf, und daß er der Schaarenheere, die zählbar nur ihm
sind,
Jener, die macht der Verstand und die Wahl glückseligkeits-fähig,
Herrscher ist so lange, bis einst ans den LabyrinthenAller Welten die Wege des Ewigen alle zu einemGroßen Ziel, zu der Seligkeit Aller, herüberkommen.
Hätte der Herrliche Gottes nicht an dem Kreuze gerufen,Nicht in dem Tode der Allversöhncr: Es ist vollendet!
L>, so könnte das Heer ohne Aahl der Erschaffenen, ganz dannSelig, dereinst durch die Himmel: Es ist vollendet! nicht
rufen.
Aber, als er zu schaffen beschloß, beschloß er zu sterben.
Jesus Christus, der göttliche Sohn des ewigen VatersUnd der Mensch, stieg wieder hinauf zu der Höhe des Berges,Welcher, bis er sich zur Rechte des Vaters erhübe, sein
Thron war,
Klopstock. MessUis. III.
I