Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
Seite
184
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Selbstständiger, Hochheiliger, Allseliger, tief wirft, Gott,Von dem Thron fern, wo erhöht dn der Gestirn' Heer schufst,Sich ein Staub dankend hin und erstaunt über sein Heil,Daß ihn Gott Hort in des Gebeinthals Nacht!

Durch feirendc, lautpreisende Psalmchöre des Sternhcersbebt

Mein Gebet auf zu dem Thron Dcß, der im Lichtreich herrscht,Vom Beginn selig macht, Labyrinthweg' uns emporZu dem Thron führt, wo unerforscht er herrscht.

Hochheiliger, Allseliger, Unendlicher, Herr, Herr, Gott,O, erhör' du mein entzückt Flchn von dem Grabthal her!Von der Nacht stammelt's auf zu des Chors Halleluja;

O, crhvr's, Gott, und mein verstummt Flehn auch!

Gott, mache den Toderbenden glückseliger! Gott, trockn'ihmDie Betrübniß von der Wang' ab! doch ist ElendslastIn der Nacht hier sein Thcil, so begnad' ihn mit GeduldUnd, o, leit' ihn, daß er am Thron anschau'!

Also sang er und schwieg; bald .aber erhub sich von NeuemSeine Seele, brannte von Neuem vor inniger Andacht.Siche, des künftigen Christen Gesang entschwebte der ErdeKaum, allein ihn vernahm der Hörer der ewigen Chöre.

Also rauschet ein Blatt, wenn die Wiederhalle der FelskluftDonner rufen, Donner der Waldstrvm nieder ins Thal stürzt.

Erwach', Harfengetön, und erhebe dichDem Psalm nach zum Throne!