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3 (1844)
Entstehung
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War der Wanderer Stab, umher auf der Erde zu wallen,Hier mit Arbeit und Schweiß und vielen Thränen zu wachenUeber die Seligkeit Derer, die unsere Sendung erkennten,Aber uns auch, wo sie des ewigen Lebens sich unwerthHielten, zu wende» und weichend den Staub von den Füßen

zu schütteln.

Also sagte Johannes und füllete durch die ErzählungSeines Gesichts der Mutter des Herrn mit Wonne die Seele.

Jetzo wandte die Leycr mit ihren lichtesten SternenGegen die lichtesten sich des Altars. Dieß that in den

Himmeln

Kund, daß der Mittler sich nun zu der Rechte Gottes erhübe.

Dunkles Gefühl, und was er bei seiner letzten ErscheinungNicht verbarg, weissagten schon lang den Jüngern: es werdeJesus nun bald sie verlassen, er hin zu der Herrlichkeit gehen,Sic zu der Fessel und Schmach, die aber zur Herrlichkeit

führten.

Dennoch weineten sie. Lcbbäus erwehrte sich langeSeiner Klagen; es wölkte sich lang in des Leidenden Seele,Eh' es hcrunterströmte. Ja, bitter ist doch vom Geliebten,Jammervoll ist die Scheidung, der keine Stunde gesetzt ward.Ach, zu dem Wiedersehn, ist seelencrschntternd, durchdringetBis zu dem innersten Mark und Gebein des Bleibenden

Leben,

Senket es, stürzet es nieder, zu welcher Wonne der Freund

auch

Komme. Denn, ach, weit weg in der Fern' ist deS WiedersehensStunde, gehüllt, verborgen in Nacht! Kein Engel erbarmt sich