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3 (1844)
Entstehung
Seite
150
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Auch in dem Lichte. Wir waren znm Tod entschlossen; doch

fehlt' es

Uns an Muth zn dem späteren Tode. Wir waren der eignenSeligkeit viel zu begierig, um mit Verleugnung zu sorgenFür die Seligkeit Andrer. Wir wollten ans Erden nicht säumen,Ach, nicht säumen, ergriffen den Stab des Wanderers, hofften,Dürsteten, bald bei Christus zu senn. Da erhub sich auf

Einmal

Um die Hütt' ein Brausen als eines gewaltigen Windes.Siehe, vom Himmel kam das erschütternde Brausen und

füllte

Ganz die Hütte, worin wir saßen. Wir sahen uns an, sahnFlammen uns auf der Zunge weh». Noch mächtiger ward unsAusgegossen Gefühl in das Herz, wie wir niemals empfanden.Flammenwie lernten wir ihn da liebendurchstrvmten die

Seele,

Und die Dämmerung sonderte sich von unsrer ErkenntnißLichte. Wir waren entschlossen zum späteren Tode, entschlossen,Graues Haar in Märtyrerblut zu senken. Wir liebtenEigene Seligkeit, aber sie mit Verleugnung, mit heißerInniger Sorge fürs Heil der gottgewählten Gemeinen;Dürsteten zwar, bei Christus zu seyn, doch gerne, gebot' esAlso der Wille des Herrn, nach vieler langsamer JahreSäumen erst, erst dann, wenn vor uns hinüber in SchaarenBrüder wären gegangen, die wir erwecket, gelehretHätten, gestärkt, mit Labsal gelabt in dem Leben und Tode.Fertige Wandrer, hinauf zu gehn zu der Heimath im Himmel,Waren wir jetzo nicht mehr; wir standen gegürtet, erhoben