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3 (1844)
Entstehung
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Und entdeckt nur leise mit einem Laut, wann mit ihrerFreude Schrecken sie kommen werde. Kein Todter erbarmt sichUnd entdeckt, mir fern und in Dämmrung erscheinend, mit

einem

Laute, wann kommen werde die theure, die heilige Stunde,Wie kein Morgen sie brachte, kein Tag sie bestrahlte, kein

Abend

Sie mit Schatten oder umgab mit dem Schimmer des

Mondes.

Und ihr wäret doch unsere Brüder, ihr Todte Gottes,Kanntet der Menschen Schicksal und weinetet unsere Thräueu!Thomas hatte bei sich die Zwölf' und die Siebzig ver-sammelt,

Nach Gethsemane sie zu führen und dort zu besuchenJene Stätte, wo Christus am Abend der früheren ScheidungNiedergesunken zu tiefem Gebet vor dem Richter der Welt lag.Thomas Gedanke war's nicht; es war die Leitung des Mittlers,Die ihn nach Gethsemane brachte. Auf Einmal wandeltUnter ihnen der Herr. Er führt die Zeugen; sie folgen.Gehen langsam vorbei an dem Grabe der Bethanaitin,Segnen die Schlummernde Gottes. Itzt wurden des Oelbergs

Pfade

Steiler, Salem fecnte sich, und die Gipfel des BergesRagten größer empor. Noch schweigt der Versöhner; sie aberReden mit Wehmuth unter einander. Sie glauben an JesusEtwas zu sehn, das ihnen die nahende Scheidung verkünde.Schweres Herzens standen sie oft und sahen sich oft umNach dem Todeshügel und nach dem offenen Grabe;