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3 (1844)
Entstehung
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Täuschte: so fühlt' er doch oft, daß ein Leiter vom Himmel

ihm fehlte.

Voll des süßesten Mitleids stand bei dem Betenden Salem,Und der Unsterbliche sah, daß ein Schlummer von Gott auf

den Jünger

Fiel. Bald hellte des Eingeschlafenen Antlitz der EngelLächeln. So fand den Erwachenden noch die Genossin am

Kreuze

Und an dem Throne dereinst vor des Bundes großem Voll-ender.

Und er rief ihr entgegen, des Mittlers Mutter und seiner,Freudelaut entgegen: O Mutter Christus, ich lernteWeisheit und künftiges Heil in diesem Schlummer voll Wonne.Ach, es war ein Gesicht! Viel anders war, was ich sähe.

Als ich mir es dacht' in dem Wahne von Gottes Enthüllung.Denn ich hatte gewagt, hinauszugehn in die FernenUnsers Künftigen, hatte, was Gott thun würde, zu forschenMich, der ein Sünder noch ist und ein Sterblicher, unter-

wunden ,

Ach, mich unterwuuden, an jener Tiefe zu weilen,

Wo hinunter zu schaun umsonst selbst Engel es lüstet.

Siehe, wir waren mit herzlicher Einmuth in unserer HütteAn dem Tempel versammelt. Der kleinen Gemeine Gespräch warFrei, und Keines Meinung beherrschte des Anderen Meinung.Mutter des Herrn, wenn nur die künftigen großen GemeinenNicht verlassen der Liebe Pfad und sich rauhe der hartenBitteren Herrschsucht wählen! Wir sahen wohl Licht; doch es

dämmert'