Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
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Sinkend jetzt fortfährt mit Schönheit, nun steigender immer.Inniger, sanfter, erschütternder mit Urschönheit endet;

Wie cs dann den Hörenden ist: so mar es (ich redeMenschlich von himmlischen Dingen) den Jüngern, als sie

den Herrn sahn,

Als sie strahlen ihn sahn und beten den Göttlichen hörten.

Aber sie machen endlich sich auf, verlassen die PalmenGaliläa's und kehre» zurück mit Wonne gen Salem.Seraphim mallen mit ihnen hinauf, und, vertieft in Gedankenlieber den großen Beginn des Reiches Gottes (sie marenJetzo nicht zn erscheinen gekommen), vergessen die EngelDaß die Jünger sie sehn, und kaum bemerken die Jünger,Daß cs Unsterbliche sind, die sie begleiten: so sehr istIhre Seele versenkt in die Gnade der letzten Erscheinung.

Selber von Denen, mit melchen er der Erlösung sich freute,Sonderte sich Johannes. Er mollt' allein mit Gott seyn;Und, gesunken in tiefe Stille der Seele, gesunkenlieber des ewigen Heils Fortgang in ernste Betrachtung,Wallt' er einher in der Zukunft Irre. Voll inniger DemuthWagt er, mit Tritte des Menschen, die Wege Gottes und

fehlt sie.

Doch mit Entzückung umschwebt ihn der grübelnde Wahn

und gibt ihm,

Ach, der Freuden des Jrrthums viel' nach jenem RatheGottes von unserm Glück, das steigt auf tausendmal tausendStufen, dem Rath für die denkenden Wesen alle, deß UmfangNie ein Endlicher maß, und der für die Ewigkeit zureicht.Aber, so licht der Schein auch war, der des Glücklichen Tiefsinn