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Eurem weichenden Auge war's Lust, uns sterben zu sehen;Und wir sündigten nichts. Der sichere Vogel im WaldeSang dem Schöpfer sein Lied; wir aber dnrften's nicht singen.In der Gebirge verödete Klnft, zu den Gräbern der Tobten,Wo mit bethränter Blume Gebein der Brüder begrabenLag und reifte dem Tage der Tage, folgten die BotenEurer Wuth uns und ließen nicht ab mit der Christen BluteIhre Schwerter zu tränken, bis ringsumher der ErschlagnenStumme Lippe, des Todes entsetzliche Stille, noch BlickeSanfter gebrochener Augen zuletzt die Unmenschlichen schreckten.Daß die flohen, und ihnen die leisen Lüfte der WälderStürme wurden, und Mitternacht der schwebende Schatten.Aber ihr zittertet da noch nicht auf dem blumigen LagerEures Schwelgens, und dicht vom unmenschlichen Schmeich-ler umräuchert.
Schaut nun empor und seht: Die Alle habt ihr getödtet!Schaut auch gegen ihn ans, den Erstgebornen vom Tode,Wenn ihr vermögt der Gottheit allmächtiges Schrecken zu schauen!Jesus heißet sein Namen! Ihr hörtet vormals den NamenAus der Erde; da tont' cs noch nicht mit der Stimme der
Donner,
Wenn ihr hörtet den Namen, den alle Himmel itzt nennen!
Also sprachen die Aeugen voll schöner Wunden. Nach ihnenHob ein gerechter König sein seliglächelndes Ang' auf.
Blickt' auf die Frommen umher: Wie, kann ich mit Namen
sie nennen,
Diese Ruhe, die jetzo mein Herz mit Seligkeit füllet?
Wie aussprechen den festlichen Lohn, nur, daß ich ein Mensch blieb,