Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
Seite
105
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Nie, von dem Glanze der Größe geblendet, vergaß, daß ich

Staub war,

Auch dem Tode bestimmt, wie Jene, welch' ich beherrschte?Seyd mir gesegnet, ihr sanften und süßen, ihr seligen

Stunden,

Da mein Herz bei der Angst Anblick, die Verlassene fühlten.Gerne menschlich zerfloß und dann dem Ende des KummersEilend rüste! Schon war es Belohnung, ihr dankendes Auge,Voll von dem heiligen Schauer der Menschlichkeit, vor mir

zu sehen,

War schon Kronen genug, Das anznblicken; doch gibt mir.Siehe, der Herrschende, welcher unendlich belohnt, wie er

selbst ist,

Seiner Freuden noch mehr und Ewigkeit zu den Freuden!

Nun erhob der Verworfenen Einer sein Antlitz vom Staube,Wo er gerichtet stand, und streckte die zeugende RechteNach den Königen aus; so sprach der Verworfne: Mein LebenIst mit Schande bedeckt, ich bin ein gerichteter Sünder,Kenne der Seele Hoheit nicht, die jene Gerechtenlieber den Staub der Erd' erhob; und dennoch empfind' ich's,Daß ihr der Menschheit Ernicdrnng, vor allen Erde-

gebvrnen

Ihr die Unheiligstcn seyd, solang die Sünde geherrscht hat,Und sein Gericht das Gewissen nur noch in Stillem gehalten,Aber das nun an dem Tage der Rache nicht mehr betäubt

wird!

Also sagt' er. Es hatte sich lang mit tödtendem SchreckenSeraph Eloa gerüstet. Die Rache glüht' in dem Aug' ihm.