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3 (1844)
Entstehung
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Da. sie so vor dom Richter stand, da erhnb sie ihr Auge,Schauet' ihn an mit tiefem Gebet, sank hin und legteStill zu seinen Füßen die Krone nieder. So lag sieVor dem Sohn, und es kam von jeder feiernden HarfeLeiser ein Laut, wie des Halleluja. Die Märtyrer alleWarfen um ihre Geleitcrin sich auf das Antlitz und legtenIhre Kronen vor Dem, der starb und ewig ist, nieder.

Jetzo sprach der Versöhner: Erhebet euch, Kindlein, undliebt mich,

Wie ich euch liebte, da Blut aus diesen Wunden hcrabguoll,Und Maria mich sah. Sv sprach der Richter. MariaWeinte. Dann breitete sie die offenen Arme zum Thron

aus,

Schwebcte schimmernd empor und sang, daß es rings die

Erstandnen

Alle horten, und Freud' ohne Namen die Himmlischen

faßte.

Hosianna! nur dir, nur dir scy es ewig gesungen!

Siehe, du trafest den Tod bis zu der Vertilgung! die

Sünde

War umsonst Verklägerin an dem donnernden Throne!Trockne nun, heilige Aahre, die selbst in der ewigen RuheOft mein Auge vergoß, wenn mich die Christen verkanntenUnd, wie dem Sohne, mir dienten, verstumme nun, Thräne

des Mitleids!

Denn die Erd' ist zerrüttet, und in den Trümmern der

Erde

Liegen sic alle verstäubt, die bcglänzten Altäre, von denen