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Gott von Ewigkeit wußten. Ihr hättet besser im StaubeSeinen Engel, den Tod, euch das Dunkle zu Hellen, erwartet;Besser mit frommer Bewunderung angcbetet, der, höherAls cu'r schwindelnder Geist, sich ganz in dem Schatten
verkannte,
Den ihr von seinem Wesen erschuft und edlere SeelenUm das Thun der Tugend betrogt und die große Belohnung!
Also sprach der Mann, der göttlich lebte. Noch standenUnter der Schaar der Gerufnen in banger wartender StilleAndere Göttcrerfinder. Die waren noch nicht gerichtet,
Und die waren Christen gewesen. Die Neihn der RichterWarteten auch und schwiegen. Nicht fern von dem Thron,
mit den Schaaren
Aller der Erstgebornen zum Erb' in dem Himmel umgeben,Stand die Mutter des Menscheusohns. Ein weißes Gewand
floß .
lieber den göttlichen Fuß; das war mit Blute besprenget.Und sie schaute mit stillem und sanftem Auge voll DemuthVor sich nieder. So ging sic und führte die schweigenden
Schaaren
Nah an den Thron. Ich erstaunte vor Freude. So schon war
ihr Anschaun, '
So viel Wonne der Seligen war in ihrer Geberde.
(Noch standen . .) Diese Stelle wurde l7öü gemacht, aber ans der Ur-sache weggcla,len , weil der Verfasser befürchtete, sie würde, selbst bei denVesten unter seinen katholischen Lesern den moralischen Wirkungen hinderlichscyn, welche sein Gedicht haben könnte. Er glaubt nicht, dal. Dieses noch jeyozu befürchten sey.