Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
Seite
81
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Daß die Spötter des Tobten, der lebt, aus den Tiefenheraufgehn,

Auf den Gekreuzigten schaun und, wer sie gewesen sind,

lernen!

Sie erschienen, vermochten die menschenfeindliche SeeleUnter des Lächelns Truge nicht mehr zu decken. Ihr Herz

war

In ihr Antlitz hinauf mit jeder Bosheit gezeichnet..

Und sie standen, gesehn von den Richtern. Es schauen die

Richter

Unter einander, die Reihn der goldenen Wolken hinunter.Forschend sich an: wer aufstehn soll, die Feinde zu richten?Tief in der Ueberwinder Schaar, mit schimmernder WangeUnd mit mvrgenröthlicher Freude des Lebens gekräuzet,Stand ein Jüngling. Die TodeSbläfse der sprossenden JahreUnd die Geduld, in der Vlüthe sich langsam sterben zu sehen,War mit anderer Schöne belohnt, als jene, die vormalsDen noch Sterbliche» schmückte, mit Schöne der Engel, so

mächtig,

Durch lautredende Züge die ganze Seele zu bilden.

Und der Erstling der Märtvrer kam von des Richtenden Throne,Stephanus, dem in der Vlüthe der Tod auch den lächelnden

Blick schloß.

Zu dem Jüngling herab. Die Botschaft enthüllte die DemuthSeines sinkenden Blicks; er zitterte sanft und erhub sichStrahlenbell und stand, mit jedem Frieden der UnschuldUnd mit allen Reizen des ewigen Lebens umgeben.Saitengetön erklang von des Jünglings Lippe: Die Wehmnth

Mopgock, MclnaS. III g