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Warum die Hohr Fahnr des Kreuzes, des Lirbrndrn Zeugin,Warum wehre sie da, wo ihr dir Brüder erwürgtet,
Uud ihr wagtet, den festlichen Namen, vor welchem die Höhellud die Tiefe sich bückt, Deß Namen, der für die Menschen,Seine Brüder, Erbarmnng vergoß, den da noch zu nennen.Wo mit lautem Rufe der Donner euch niedergcschmctterc,Oder, euch tief zu begraben, sich hätte die Erde geöffnet:War' euch, auf diese Stunde der Angst, nicht Vergeltung
gesammelt?
Schaut nun wieder zurück, zurück durch die Thäler des TodesHinter dem Rücken ins Leben, als ihr noch träumtet im
Unsinn!
Sichrer mit Händen voll Blut nach des Himmels Krone zu
greifen!
Sieh', ihr Antlitz, welches ihr saht mit dem Tode sich färben,Und das Beben der starken Natur, durch der Christen GebeineHingegossen, nicht durch den Geist, der mit herrschender RuheVon dem sinkenden Staube sich wand und willig den WindenSeine Trümmer vertraute, doch einst sie wieder zu fodcrn;Dann in den Flammen ihr Lied, bis ihnen die Wuth der
Flammen
Gottes Preise verbot: das Alles, welchem ihr zusahtMit unmenschlicher Ruh', was ist es jetzo geworden?
Dank, Anbetung und Feier und laute Wonne dem HerrscherAller Himmel Himmel und seiner Märtyrer Bruder,
Daß der Tod nicht mehr ist, statt seiner drohender Schauer,Süße mächtige Schauer die Aüferstehenden faßten,
Da die Winde den Staub, die Verwesungen alle der Todten