Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
Seite
56
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L, so ist cr immer doch Einer, dem es bekannt war,

Daß ich Belehrung bedurfte, und der mich mächtig belehrt hat.War' cr nun gar ein Bote von Gott! So entrann ich dem

Meer denn

Dieser Zweifel, worin ich versank. Entronnen, entronnenBin ich, ich bin durch einen Stnrm ans Gestade gerettet,Steh' und schaue freudig hiuab und höre die WogeTod Herrauschen und fürchte nicht mehr die wüthende Woge!Aber ihm ward der Gnade noch mehr. Der verschwundene TobteKam in seiner Herrlichkeit wieder. Es sah in dem SchattenEiner Palme den Strahlenden Sebida kommen, darauf ihuNäher schweben, zuletzt in dem Glanze gemildertes LichtesGegen ihn über, als wollt' er daselbst der Ruhe genießen,Nieder auf einen Fels sich setzen. Frei, wie der HeitreLüfte, gelöst von den Banden allen der Zweifel, von allenIhren Bürden entlastet, befragte jetzt die ErscheinungSebida, hörte von ihr die süße Stimme der AntwortUeber Vieles von diesem und jenem Leben und beiderNahem Verhalt, und wie Gott cs Alles mit Herrlichkeit ende.Endlich rief er: Wer aber bist du, Erscheinung vom HimmelsJa, Erscheinung vom hohen Himmel, doch auch aus dem

Grabe!

Ich bin Joseph. Dir lebt dein alter Vater noch. EileUnd erzähl' es ihm, daß der redliche Gbeis ans des SohnesWangen fühle die Freudenthräne des Sohns und ihn segne!

Unterdeß stand der Versöhner auf Tabors Höhen und legteRichtend That, Absicht ans die Wagschal', wog; auch sah er,Welche Seligkeit Denen ward, die bei Lazarus weilten.