Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
Seite
24
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Thener mir, so lange mein Freund! S. Mein Zoar!.

Auf ewig,

Donnerer eines Gerichts, das meinem Forschen zu hoch ist?T. Ob auf ewig? fragest du mich. (Jndeß war des FührersGlanz in Dämmrung erloschen.) O, frage mich nicht; den

Seraph,

Der euch führte, den frag', er kommt von dem Richter des

Himmels

Und der Erde! S. War Der, der so vor den Cherubim allenStrahlte, der Richter der Welt? und hat er diese Verwerfung,Diese Scheidung geboten? Unsterblicher, welcher uns führte,Meinen Zoar und mich, du Engel Gottes: Auf ewig?

In noch trübere Dämmrung gehüllt, antwortet der Führer:Er hat Alles geboten. Gehorch' und scheide! S. GebotenEr, der auf mich nicht niederschaute? der Anderer SchicksalZwar entschied, doch auf mich mit keinem Blicke nicht schaute?Zoar sprach: Er blicket' auf dich; cs däuchte mir, ernstvollBlickt' er auf dich. S. Du zeugest wider mich, du Geliebter?Weh' mir! in dieser Stunde des Grauns? und an diesem

Abgrund?

Z. Ach, ich zeuge nicht wider dich! Du weißt ja, ich konnteNie die Wahrheit verhehlen. Umarme deinen Getreuen,Seba, ich zeuge nicht wider dich! Der Engel des TodesHatte sich weggewcndet und niedergescnkt zu der ErdeSeine Flamme, gemildert ihr Drohn. Denn Aoar umarmteSeba; denn Zoar weint' und Seba blutige Thränen.

Aber der Sonderung Stunde war da, die schreckliche, bittre,Stumme Stunde war da; der Verderber mußte die Flamme