Wieder erheben, wieder mit ihrem Schrecken sie waffnen.Ach, er flammt', und er schaut' herunter und ruft', und
Entsetzen
War die eiserne Stimme des Rufenden. Scheidet! Sie
schieden.
Cerda, ein kenntnifibegieriger Jüngling, lag auf dem letztenLager und war mit dem doppelten Segen des vollen Be-
wnßtseyns
Und der Todesgewißhcit gesegnet. Heiß vor ErwartungDessen, das kommen werde, genoß er so mächtiger Freuden,Daß er mit Drücken und Küssen und heftigem Schütteln der
Hände
Jeden empfing, der ihm nahte, den Freund und den Feind.
Da er todt war.
Durfte sein Engel, bevor er ihn brachte zum richtenden
Mittler,
Ihn in die Tiefe, die Höh', in die Freie der Himmel ihn
führen.
O des Todes, der Gottesgabe! Nun schwebet' er, kreist' er,Schauert' er in den Weiten des Unermeßlichen, säheGottes Gestirn' und hört', in der Näh', in der Ferne, sie
wandeln.
Selber die Gottesgestirn' in der Straße des Lichts und auf
ihnen
Ihre Bewohner, die Namen nicht nennen, Zahlen nicht zählen.Schaarenheer' umringten ihn jetzo, welche der SchöpfungFest begingen. Nun hielt er es länger nicht aus, sank niederAuf ein röthlich Gewölk am Wasserfalle. Wie schlummernd