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Der die Sonnen, die Cherubim schuf und die Seelen der
Menschen.
Und er kam znm Versöhnenden, ruft' ihm die ersten Jubel,Folgte dem Führer den Pfad hinauf, den Gott für ihn auskor.
Sonnen gingen auf und Sonnen unter, und immerWährte Cbristns Gericht. Wie wechselnde Regenschauer,Kamen die Seelen, itzt dicht aus der Wolke stürzend, itzt
träufelnd,
Trockneten weg in dürren Gefilden oder entflossen,Silbcrguellen, blumigen Hügeln. Der Himmlischen WehmutbOder Wonne begleitete stets die Seelen, nachdbm sicAufstieg oder sank, die schicksalentschcidende Wagschal'.
Fließe mir jetzt ein rieselnder Bach in den Strom desGesanges,
Den vollendend ich der Erlebungcn seligste fühlte.
Hundert Monde sind vorübergewandelt, seitdem ichSang von des Mittlers erstem Gericht. Mich umlenchtet'
auch damals
Hoffnung zu meinem Erlöser: vollenden würd' ich! Doch
zog einst
Trübes sich um den himmlischen Strahl. Da war's der
Gedanken
Er mir allein: mich in Allem zu unterwerfen! Sie kamen.Schonten mein nicht und redeten laut von dem Tod und
vom Leben;
Etliche schwiegen und redeten so noch lauter vom Tode.
Doch ich verbot den Schauer mir, sträubte mich gegen sie,
litt's nicht,