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3 (1844)
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Wahre Gedanken nnd falsche, doch die mit Geberden der

Wahrheit

Täuscher, darein von der Leidenschaft banberstabe verwandelt.Nahe waren dem ersten Gericht die Seelen gekommen.

Und sie schwebten vor Christus und riefen schnelles ErstaunenFreudig ans und bang, als sie den Gott in der MitteUnd die Götter um ihn erblickten. Der Herrscher der WeltenSprach: Wer seyd ihr, Seelen? Und dumpfes vermischtes

Geschrei rief,

Wer sie wären, bescheidenes Urtheil über sich selber,

Stolzes mehr; allein in dem Antlitz des StrahlenvvllstenUnter den Göttern sahen sie bald, daß ihm sie vergebensSich verbürgen. Jetzt sondern der Götter Einige SeelenAns dem Haufen und bringen sie näher dem obersten Gotte.Christus hielt Gericht, und schnelle Worte geboten,Schnellere Winke den Engeln. Die Engel zeugten, enthülltenFlammenschrift; bald rollten sie wieder die Bücher zusammen,Streuten nur wenig umher des furchtbaren Glanzes. Die

Seelen

Redeten, schwebten verstummt. Kurz war des Richtenden

Urtheil,

Trafgleich Blitzen, umstrahlte mit Wonne, wie Glanz des Tages,Den, der blind war, oder sein Wink gebot auch den EngelnNur den Weg, den hinauf die Seelen oder hinunterWandeln sollten. Es führen der Wege viel' in den Abgrund,Viel' zu dem Himmel; einige währen Aeonen, und StundenEinige. Dort entdecken es ihnen der Welten Bewohner,Lassen es hier die Seelen selbst erforschen, warum sie