Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
Seite
4
Einzelbild herunterladen
 

Sich hinauf zu dem Throne des Ewigen schwingen, warum sie,Ach, hinab in den Abgrund sinken. Der näheren SeelenViele riefen und stürzeten sich in den Staub deS Gebirges,Riefen: Jupiter, Gott deS Donners, erbarme dich unser!Brama, Tieu, Allvater, wir fehlten, sündigten, irrten!

Zeus Kroniou, Götterbeherrscher, erbarme dich unser!

Aber den wartenden Cherubim gab der Erlöser Befehle:

Der vom EuphrateS steigt von des Libanons äußerstemSterne

Bis zu der siebenten Ceder hinauf des Haines. GesündigtHar er viel; allein stark war die Reizung, und heftigSeine Seele. Wenn er des Phiala Strahlen sich nähert,Soll der Bewohner des Sterns des Versöhners Namen ihn

nennen.

Dieses vom Ganges Seele war trüb' und weich; zu Ge-wißheit

Kam er nicht. Er steiget hinauf bei dem Hermvn. Den RichterNennt ihr ihm nie und früher als Jenem den Süudenver-

söhner

Bei dem Schimmer Eugeddi's. Was neigst du so tief in den

Staub dich?

Bis zur Unmenschlichkeit stolz war Dieser. Führt ihn zur Hölle,Eb' ich des Oelbergs Gipfel betrete. Jupiter, höre!

Zürne nicht so! Er sank in schnellen Betäubungen nieder.

Hättest du deinen Freund nicht verrathen, so führte derEngel

Dich nicht hinab. Zween Winke noch lehrten den führenden

Cherub.