242 Cornelius Nepos.
Witze so sehr ein Freund war, daß seine Gegner ihm einenspöttischen Beinamen deßwcgen gaben.
4. Wer Etwas hat, auf den geht man los; Wer Nichtshat, den läßt man laufen. sEbenfallS aus Priscian.)
5. Wie? Wem unter den Rednern, die saußer ihremRednerberufe) sonst Nichts geleistet haben, willst du Diesem o)verziehen? Welcher ist, theils treffender theils reicher inAussprüchen? Welcher zeigt mehr Kunst und Geschmack imAusdrucke? s'Aus Suetonius, Cäs. Cap. 55.)
e) 2» diesen Worten ist Cäsar gemeint, dem Cicero auchsonst einen hohen Rang in der Beredsamkeit einräumt.
6. In einem Brief an Nepos, in welchem er Cä-sarn Grausamkeit vorwirft, sagt TulliuS: Glück ist auchnichts Anderes, als das Gelingen edler Dinge, oder, daßich eS anders bestimme, Glück ist ein edle Absichten begün-stigendes Geschick, und Wer diese Dinge nicht hegt, kan»auch unmöglich glücklich seyn. Bei so verworfenen und ruch-losen Absichten, wie sie Cäsar hegte, konnte kein Glück stattfinden, und »ach meiner Ansicht war Camillus in der Ver-bannung glücklicher, alS Manlius zur nemlichen Zeit es war,wenn ihm auch, was er gewünscht, der Befftz des Throneszu Theil geworden wäre. sAus Ammianns Marcellinns 21. B.)
7. Das haben Einige unter den Alten gefürchtet, und,so lange sie lebten, die von ihnen mit fruchtbarer Schriftsteller-hand entworfenen Schilderungen mancher Begebenheiten nichtherausgegebe», wie selbst TulliuS, ein ehrwürdiger Zeuge,in einem Brief an Cornelius Nepos versichert. sA»S Am-mianuS Marcell'iuis 26. Buch.)