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Cornelius Nepos.
Truppen aus, schloß aus der Ferne Freundschaft mit Da-tames , mißhandelte die Provinzen des Königs, eroberte festeSchlösser, nahm große Beute, wovon er einen Theil unterseine Leute austheilte, einen andern Datames zusandte.Ebenso übergab er ihm auch mehrere feste Schlösser. Durchlange Fortsetzung dieses Benehmens brachte er dem Mann«den Glauben bei, daß er in rin nie wieder anszuglcichendesfeindseliges Verhältniß gegen den König getreten sey, wäh-rend er gleichwohl, um ihm keinen Anlaß zu geben, einenAnschlag zu abnen, weder eine Unterredung mit ihm be-gehrte, noch sich bemühte, in seine Nähe zn kommen. Erunterhielt die Freundschaft mit ihm aus der Ferne auf einesolche Art, daß nicht wechselseitige Dienstleistungen, sondernder gemeinschaftliche Haß, den sie gegen den König gefaßthatten, das Band zu seyn schien, daß sie zusammenhielt.
11. Als er die Ueberzeugung hiervon hinlänglich be-festigt zu haben glaubte, ^ieß er Datames sagen, daß esnun Zeit wäre, größere Heere aufzustelle», und den Kriegmit dem Könige selbst anznfangen. Wenn es ihm gefälligwäre, so möchte er zu einer Unterredung über diese Ange-legenheit an einem ihm beliebigen Orte sich einfinden. Da-tames willigte ein; eS wurde eine Zeit zur Unterredung,und der Ort der Zusammenkunft bestimmt. Am letzterentraf Mithridates mit einem einzigen Manne, der sein größ-tes Vertrauen hatte, einige Tage vorher ein, verbarg an
nachgebildeten rechten Hand, welches die Kraft eines Sid-
schwures hatte.