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Theil 3 (1851)
Entstehung
Seite
314
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314 Siebenundzwanzigster Gesang.

126 .

Daß Agramant, verjagt ans seinen Staaten,Arm »nd als Bettler leb' in Gram und Hohn;

Daß Er sodann durch seine HeldenthatenIhn wieder einsetz' auf den alten Thron,

Ihn erndten lass' erprobter Treue SaatenUnd so ihm zeig', eö sep nur schuld'ger LohnMit Recht und Unrecht seinen Freund zu hegen,

Und stemmte sich die ganze Welt dagegen.

127 .

So ritt der Mohr, der seine bitter» KlagenBald über Sie ergoß, bald über Ihn,

Fort, ohn'Ermüden, in beständ'gem Jagen,

Und gönnte wenig Ruhe dem Frontin.

Er kam nach zweien oder dreien TagenZur Saone hin ; denn eiligst wollt' er ziehnAn's Mittelmeer, weil er den Plan ergriffen,

Nach seinem Reich in Aftica zu schiffen.

128 .

Der Fluß war ganz mit Barken und mit KähnenBedeckt vom einen bis zum andern Bord ;

Sie hatten für das Heer der SaracenenMundvorrath hergeführt von manchem Ort.

Denn alle Gau'n bereits gehorchten Jenen,

Die von Paris bis zu der Küste fort

Bei AiguesmorteS, bis zu Spaniens Landen,

Zur rechten Hand vom Wege sich befanden.