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Theil 3 (1851)
Entstehung
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227
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Sechsundzwanzigster Gesang.

3 .

Held Rüd'ger war, wie ihr bereits vernommen, / >

Mit jenen zwei von Clermont in Verein, ^ ^

Mit Aldigier und Richardett, gekommen,

Um die gefangnen Brüder zu befrei'».'

Auch, daß sie einen Ritter wahrgenommenVon stolzem Ansehn, muß bekannt euch sehn.

Den Vogel führt' er, der, verjüngt zu werdenDas Vorrecht hat und einzig ist auf Erden.

4 .

Kaum sah der Fremde dort die Ritter stehenWie ans der Lauer und znm Kampf bereit,

So dacht' er durch ein Pröbchen zu erspähen,

Ob ihrem Ansehn gleicht die Tapferkeit.

Hat, sprach er, einer von euch Lust, zu sehenWer von uns Kämpfern mehr vermag im StreitMit Lanz' und Schwerdt, den man so lange treibe,Bis Einer fall' und Einer sitzen bleibe?

5 .

Gern würd' ich eine Lanze mit dir brechen,

Spricht Aldigier, und schwingen gern das Schwerdt;Allein ein Werk läßt mir's an Zeit gebrechen(Es anzuschauen ist dir nicht verwehrt),

Das kaum mir noch vergönnt, mit dir zu sprechen,Geschweige denn zum Kampfe Zeit gewährt.

Wir warte» hier auf wohl sechshundert Leute,

Mit denen uns der Kampf gebührt für heute.

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