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Einundzwanzigster Gesang.
I?.
Daß ich um dieses Weib dahin gekommen,
Das ist'S allein, was schmerzlich mich berührt.Ich weiß nicht, wie d» sie in Schutz genommen,Was deinem hohen Muthe schlecht gebührt.
Und hättest du den wahren Grund vernommen,Der mich zur Rach' an diesem Weibe führt,
So würde stets dich der Gedanke plagen,
Daß du, um sie zu retten, mich erschlagen.
Und könnt' ich noch so vielen Athen, sparen(Doch ich besorg', er reicht dazu nicht aus),
So solltest dn von diesem Weib' erfahren,
Wie arg es ist, wie lasterhaft durchaus.
Mir war ein Bruder, der in jungen JahrenAus Holland ging, vom väterlichen Hans,
Und Dienste bei'm HerakliuS begehrte,
Den damals Griechenland als Herrscher ehrte.
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Ein Edelmann, mit dem im Lauf der TageMein Bruder dort die engste Freundschaft schloß,Besaß, in einer angenehmen LageAn Serviens Gränz', ein Wohl befestigt Schloß.Argeus ward der genannt, von dem ich sage,Hier dieses schlechten Weibes Ehgenoß,
Für welches er weit grvßre Liebe spürte,
Als einem Mann von seinem Werth gebührte.