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Achtzehnter Gesang.
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Doch Heller sicht man da den Schimmer prangen,
Wo bleich und todt der Sohn Almontens ruht.
Medor eilt hin, ihn weinend zu umfangen;
Er kennt den roth und weißen Schild zu gut.
Mit bittcrn Thränen netzt er ihm die Wangen,
Denn jedem Aug' entströmt die heiße Flnt;
Und bei der Klage lieblichem Erklingen
Hemmt, um zu lauschen, Wohl der Wind die Schwingen.
187 .
Doch leis ist diese Stimm' und kaum zu hören.
Zwar will er nicht dem Horcher sie entzieh«,
Weil Sorgen für sein Leben ihn bethören(Er haßt es ja und möcht' ihm gern entflieh»);
Allein er zagt, es mög' ihn Jemand stören,
Das fromme Werk der Liebe zu vollziehn.
Ans ihre Schultern laden sie, nicht weilend,
Den todten Herrn, sich in die Bürde theilend.
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Sie lassen nicht den schnellen Schritt ermatten,Obwohl von der geliebten Last beschwert. —
Schon kommt des Lichtes Herrin», die von SchattenDas Land, das Firmament von Sternen leert,
Als Prinz Zerbin, dem, Schlaf sich zu gestatten,
Sobald es gilt, sein hoher Muth verwehrt,
Und der bei Nacht die Saraccnen jagte,
Znm Lager heimzog, da es eben tagte.