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Achtzehnter Gesang.
i.
, Großmüth'ger Herr, in euer» Thaten allenLobt' ich und lob' ich immer euch mit Fug ;
^ Obwohl mein rauhes, ungeschicktes Lallen'....-^ Des Ruhmes großen Theil euch unterschlug.Doch Eine Tugend weckt mein Hochgefallen,Und Herz und Mund preist nimmmer sie genug:Daß, wenn ihr gütig Jeden auch vernehmet,Ihr nicht so leicht zum Glauben euch beguemet.
S.
Ich weiß, daß oft ihr selbst euch hören ließetFür den entfernten, angeklagten Mann;
Daß mindstens ihr eu'r andres Ohr verschließet,Bis er, anwesend, sich verthcid'gen kann;
Daß, eh' ihr znm Verdammen euch entschließet,Ihr selbst ihn seht, hört die Entschnld'gung an,Und Tage, Monden- Jahr' euch Wohl bedenket,Eh' ihr ein Urtheil fällt, das Andre kränket.