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Theil 2 (1851)
Entstehung
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279
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279

Achtzehnter Gesang.

183.

Der Leichen Menge, die, mit blnt'gen WogenZn gräßlichem Gemisch, das Feld bedeckt,

Leicht hätte sie das treue Paar betrogenUnd ihre Sorge bis zum Tag geneckt,

Wenn Luna nicht, vom Flehn Medors bewogen,Ihr Horn hervor aus dunkler Wolke streckt.

Gen Himmel hob Medor, andächt'ger Weise,

Zn Limen seinen Blick und sagte leise:

184.

O heil'ge Göttin», die mit vollem RechteAls dreigestaltig pries der Väter Flehn,

Weil Himmel, Erd' und selbst die HöllenmächteDen hohen Reiz so vielgestaliet sehn ;

Du, die als Jägerin» durch WaldesnächtePflegt dem Gewikv, dem Unthier nachzugehn!Zeig' nnsern König uns, der einst, im Leben,Sich deinem heilige» Geschäft ergeben!

185.

Und Luna hebt den dunkeln Wolkenschleier —Trieb Zufall oder solche Treu sie an —

Scho», so wie da, als sie zu süßer FeierSich ließ vom Arm Endymivns umfahn.

Bei diesem Lichte zeigt Paris sich freier,

Die Lagerplätze beid' und Berg und Plan.

Man sieht von fern die beiden Hügel blinken,Montmartre rechts, und Montleri zur Linke».