Fünfzehnter Gesang.
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Sehr löblich war der Sieg zu allen Zeiten,Ob gutes Glück, ob ihn Verstand gewährt;Doch mit zu vielem Blut ihn zu erstreiten,Verringert oft des Feldherrn Kriegerwerth.
D e r Sieg ist glorreich bis in EwigkeitenUnd göttlich hoher Rühm wird ihm bcscheert,Der, eignes Volk beschuhend vor Gefahren,Zerstreuet und vertilgt des Feindes Schaaren.
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Solch Lob war euer, Herr, in jenem Falle,
^ ^tDa ihr dem Löwen, auf der Flut so wild,
Der schon bezwang am Po die Ufer alle,
Von Fraucolin bis er zum Meere quillt,
S o thatet, daß, wie laut sein Brüllen schalle,Ein Blick auf euch mir jedes Zagen stillt.
Da zeigtet ihr, wie sich gebührt zu siegen:
Ihr schontet uns und ließt den Feind erliegen.