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Theil 2 (1851)
Entstehung
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Sechzehnter Gesang

^ Unzählig sind der Liebe Bitterkeiten

Und leider mußt' ich so sie durcharbeiten,

Daß Wohl davon zu reden mir gebührt.

Drum, sag' ich jetzt, sagt' ich in srühern Zeiten,Sey's mündlich oder schriftlich ausgeführt,

Die Qual sey leicht und jene herb' und schrecklich,So trauet nur dem wahren Urtheil kecklich.

S.

Ich sage, sagt', und will zeitlebens sagen:

Wer nur mit würd'gen Fesseln sich umschlang,

Sollt' auch mit Hohn der Schönen Herz ihn Plagen,Sollt' cs durchaus sich weigern seinem Drang,Sollt' Amor auch ihm jeden Lohn versagenNach aller Müh' und aller Zeit Vergang —

Däfern er nur um Hohes wagt zu werben —

M klage nicht, und muß er schmachtend sterben.

Wovon ich selbst den größten Theil verspürt;