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Siebzehnter Gesang.
6 .
Wehl hatten sie dnrch ihre MissethatenSchon damals Gottes heitre Stirn getrübt,
Weil nnn der Türk, der Mohr, frei ihre StaatenDurchstreifend, Raub, Mord, Schimpf und Unzucht übt.Doch trifft sie mehr, als was die Andern thatcn,
Was Rodomonts furchtbare Wut verübt.
Ich sagte, daß man Karlu die Kund' crtheiite,
Der nach dem Markt, ihn aufzusuchcn, eilte.
7 .
Er sieht verstümmelt Volk an allen Ecken,
Zerstört der Tempel, der Paläste Pracht,
Verwüstet seine Stadt auf weite Strecken ;
Noch nie ward solche Grausamkeit gedacht.
Wohin entfliehst du, Volk, in blindem Schrecken?
Hat Keiner denn des eignen Schadens Acht?
Wo wird euch Stadt und Zuflucht übrig bleiben,
Paßt ihr so feig aus dieser euch vertreiben?
8 .
So soll Ein Mann, in eurer Stadt gefangen,Ummauert rings und jeder Flucht beraubt,Hiuwcggehn ohn' ein Leides zu empfangen,
Nachdem er übrig ließ kein lebend Haupt?
So sagte Karl, den Grimm und Zorn durchdrungen,Denn solche Schmach schien ihm ganz unerlaubt;Und kam znin Schlosse hin, wo er mit GranenDen Heiden sah sein Volk in Stücke hauen.