Siebzehnter Gesang.
3 .
Was nun vom Attila, was soll ich sagenVom bösen Ezzellin und Viele» mehr,
Die Gott uns zngesandt zu Qual und Plagen,Lief unser Weg zu lange krumm und quer?
Es kommt davon, nicht nur aus alten Tagen,Aus unser» auch uns die Erfahrung her,
Indem für uns, die unnütz schlechten Horden,Wntgift'ge Wölfe sind zu Hütern worden;
L.
Die ihren Hunger nicht genügend meinenFür so viel Fleisch, den Bauch nicht weit genug.Drum rufen sie aus überalp'schen HainenDer andern, noch gefräß'gern Wölfe Zug.
Von Trasimen's grablosen Schlachtgebeinen,Von Cannä's, Trebia's, schweiget man mit FugBei deren Zahl, die sie als Dünger ließen,
Wo Adda, Mella, Ronco, Tarro fließen.
S.
Gott willigt ein, daß wir von einer Bande,Die Böses mehr vielleicht, als wir, gethan,
Für unsre Bosheit, Ungebühr und SchandeOhn' End' und Ziel, jetzt Züchtigung empfahn.Einst kommt die Zeit, da wir in ihre LandeNach Beute gehn, wenn wir der Beff'rung nah»Und sie durch ihr.gefülltes Maaß von SündenDen heil'gen Zorn der ew'gen Güt' entzünden.