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Theil 2 (1851)
Entstehung
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170
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S e ch S z c h n t e r Gesang.

84 .

Der Paladin, der immer znm ErlegenDen aussncht, der am meisten schaden kann,Schwingt wider König Agramant den Degen;

Denn allzu stolz nnd kühn scheint ihm der Mann,Auch thnt er mehr, als tausend Andre Pflegen.

Drm» spornt er den Bajard zn ihm hinan,

Sticht ihn nnd bringt mit einem SeitenpralleZugleich de» Reiter und sein Roß z» Falle»

85 .

Zndeß man außen so nach Blute trachtet,

Voll Haß nnd Wut einander niederstrcckt,

Hat Rodomont schon halb Paris geschlachtet. Und Hans und Tempel dort in Brand gesteckt»

Karl, der anjetzt auf andre Seiten achtet,

Gewahrt es micht, auch wird's ihm nicht entdeckt.

Er nimmt den Eduard nun sammt ArimanenEin in die Stadt mit ihren Brittcnfahnen.

8S.

Ein Knappe kommt zu ihm in vollem Trabe,

Ganz athemlos und bleich im Angesicht:

Weh! Herr, o Weh! so ruft der arme KuabeWohl tausendmal, eh' er was Andres spricht;

Heut geht das röm'sche Reich, heut gcht's zn Grabe,Heut achtet Christus seines Volkes nicht.

Der Teufel ist herab geregnet heuteUnd holt aus unsrer Stadt all' unsre Leute.