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Sechszeh nter Gesang»
81 .
Dem Knecht' die Lanz' entreißend, sprengt er widerDen Alvarachenkönig Prusion an,
Der eben naht, »nd stößt ihm so die Glieder,
Daß er vom Sattel hinstürzt auf den Plan.
Dann wirft er Agricalt als Leiche nieder,
Dann Bambirag, verwundet SoridanUnd hält' auch ihn, wie jene, todt gestochen,
War' ihm im Stoß die Lanze nicht zerbrochen.
83 .
Die Lanze bricht; FuSbcrtcn schwingt er kräftigUnd haut auf den von Stella, Serpentin;
Trotz der gefeite» Wehr, betäubt ihn heftigDer mächt'ge Streich und wirft vom Sattel ihn.
Auf solche Weise macht Rinald geschäfftigDe» Boden weit und eben um Zerbin,
Der auf ein Roß sich schwingt, von jenen Haufen,
Die hier genug mit leerem Sattel laufen.
83 .
Und gut, daß er den Zeitpunkt wahrgenommen;Geschah's nicht jetzt, vielleicht dann nimmermehr.Schon naht sich Agramant und mit ihm kommenSabrin, Baluster, Dardinell daher.
Allein Zerbin, der schnell auf's Pferd gekommen,Dreht da und dort sich mit dem Stahl umher.
Und läßt zur Hölle den und diesen eilen,
Vom heut'gen Leben Kunde zu ertheilen.