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Fünfzehnter Gesang.
3 .
So macht' es nun, zu kühn zu seinem Schaden,
Der Heide nicht, der in die Tief' hineinDie Seinen trieb, wo sie in Flammen baden,
Die, Keinen schonend, sie dem Tode weih».
Wohl war der Schlund, so vieles Volk z» laden,
Nicht groß genug; allein die Glut zog ein,
Zog ei» die Leiber,»brannte sie zu Staube,
Damit der Ort so Vielen Platz erlaube.
Eilstausend acht und zwanzig jener Wichte s - "
Befanden sich in diesem Schlund voll Glut, !
Sie stiegen ein mit mürrischem Gesichte,
Doch also wollt's des Führers toller Muth.
Hier min erloschen sie, bei so viel Lichte;
Sie alle fraß des Feuers gier'ge Wut,
Und Nodomont, der sie so arg beschädigt,
Blieb ganz allein der großen Qual entledigt.
2 .
Denn zu den Feinden, zu dem Innern RandeHalt' ihn ein einz'ger Wnndersprnng gebracht:
Klomm er die Tief hinab mit seiner Bande,
Wohl hätt' er keinen Angriff mehr gemacht.
Er schaut zurück nach jenem Höllenbrande,
Und wie er sieht der hohen Flamme Macht,
Das Schreien hört, das seine Lcnt' erhoben,
Flucht er dem Himmel mit gewalt'gem Toben.