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Theil 2 (1851)
Entstehung
Seite
105
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Vierzehnter Gesang.

IW.

In diese» Del, in andern Harz, in jenenSalpeter, Schwefel, leicht in Brand gebracht,

Zmn Lohn des tollen Muths der Saracenen,

Die jetzt im Graben sind ohn' Arg und Achtlind schon den letzten Damm erstiegen wähnen —Ans einmal läßt der Franken Schaar mit MachtAus tiefem Grunde, da's die Zeichen federn,

Bon da und dort zugleich die Glut entlodern.

IZZ.

Das Feuer schlägt gar bald in eins zusammenlind füllt den ganzen Abgrund tief und dicht.

Bis au den Himmel wälzen sich die FlammenAnd trocknen Luna's feuchtes Angesicht.Schwarzbranne Nebel zieh« empor, vcrrammcnDer Sonne Pfad und tilgen alles Licht.

Ei» Krachen hört man, ein unendlich Schmettern,Dem Donner gleich in fürchterlichen Wettern.

13i.

Furchtbarer Einklang, Harmonie'n voll GrausenVon Jammern und Geheul, von Schmerz und WutDes armen Volks, das in den tiefen KlausenAmkommt durch seines Führers tollen Mnth,Vermischen sich zu schreckenvvllem BrausenMit dem Gezisch der mörderischen Glut.

Nicht mehr, o Herr, nicht mehr von diesem Sange!Jetzt will ich ruhn, denn heiser bin ich lange.