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an die Brust fallen und ihm dann erst meine Liebe rechtsagen . . . . O Viktor, wie bist du so milde und so har-monisch, so veredelt und so erweicht, wie schön in der Freu-denthräne, wie groß in der Begeisterung! — Ach Menschen-liebe, die du dem innern Menschen das griechische Profil undseinen Bewegungen Schönheitlinien und seinen Reizen Braut-schmuck gibst, verdopple deine Wunder- und Heilkräfte inmeiner hektischen Brust, wenn ich Thoren sehe, oder Sün-der, oder unähnliche Menschen, oder Feinde, oder Fremde!
Viktor, der nie die Angst eines Menschen noch größermachte, gab uns einige Beruhigung über den Lord. Er gingzu Klotilden ins Stift, um uns bei ihr und der Aebtisstnanzumeldcn — der späte Besuch wird durch die Nothwen-digkeit der nächtlichen Zurückkehr entschuldigt. Bis er wie-dcrkömmt, halt' ich mit meiner Geschichte still. Ich sah ihmnach aus seinem Wege zur Braut, und seine Hand, seinAuge und sein Mund waren voll Grüße für jeden, beson-ders für verschmähte Menschen, für Greise, für alte Witt-wen. Die Freude meines Helden wird die meinige; die Zeitarbeitet an dem schönen Tage, wo sein Herz auf immer mitdem verlobten verschmilzt, wo er, ohne ein Gelenke der ent-zwei geschnittenen Floh- und Affenkette des Hofes, frei durchdie Natur geht, nichts ist als ein Mensch, nichts macht alsKuren statt der Cour, nichts liebt als die ganze Welt, undzu glücklich ist, um beneidet zu werden. Dann will ich ein-mal, mein Bastian, Abends im Mondenschein unter Linden-Dampf und Linden-Gesumse bei dir essen, und mich auf denBallen gerade auSgepackter abgedrucktcr Hundsposttage setzen.Uebrigens bin ich — ob ich mir gleich mein eignes Ich fitzenließ, um seines abzufärben — nur ein elender zerflossener