169
Federn) — und noch länger vorher, so lange ist der sonder-bare Vorfall gar noch nicht vorgcfallen, den ich der Weltjetzo zu berichten habe. Wie gesagt, ich sage nur das vor-aus: der Vorfall ist leidlich.
Weil der Posthund seit dem 44. Kapitel von diesemgelehrten Werke die Hand oder Pfote abgezogen: so wollt'ich'S allein hinausmachen und nur noch ein letztes Kapitel— aber nicht dieses — als Schlußstein und Schwanengc-sang gar anstoßen, damit das einmal auf die Post undauf die Welt käme. Gute Rezensenten, dacht' ich, lastestdu über den Mangel an einer Finalkadenz sich mit dem Post-Hunde und biographischen Leithammel so lange herumbeißen,als sie wollen ..... Es war schon gegen das Ende desOktobers und meiner Robinsonade auf der Johannisinsel,als der alte gute Freitag dieses Robinsons, mein 0. Fenk,von seiner langen botanischen Alpenreise nach Scheerau heim-kehrte, aber sogleich wieder in die See stach und auf meinemJohannitermcistcrthum ausstieg.
Wir setzten uns nieder zu zwei oder drei Gängen mithistorischem Eingeschneizel (Ragout) von Reiscanekdoten.Zuletzt macht' ich ihn — wie alle Gelehrte thun — auf dasaufmerksam, was ich schriebe, auf mein neuestes Op»8c»I>iin,das so verdammt hoch vor uns aufgebettet stand wie einSterncnkegel: „es ist ganz flüchtig (sagt' ich) von mir ge-fallen, oft in der Nacht, so wie Voltaire oder die Pfau-fennen im Schlafe Eier aufs Stroh herunter springen lasten.„Ich habe die Welt mit diesem Vermächtniß von vier Heft-fein gern bedacht; aber das Vermächtniß wartet noch aufs„letzte Kapitel — sonst wird die HundSarbeit im edeln Sinn„eine im schlechten." Er las das ganze Vermächtniß vor