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eintrat: erhob er sich, und bückte sich tief und legte sichauslöschend an die theure Brust, hinter der eine Welt vollSeufzer und ein Herz voll Liebe war, und sagte: „O Mut-„tcr, ich bin dein Sohn — nimm mich auf, dein Sohn hat„nichts, er liebt nichts mehr auf der ganzen weiten Erde,„nichts mehr als dich — O liebe Mutter, ich habe viel„verloren, bis ich dich fand. — Warum siehst du mich so„an? — Wenn du mich verschmähest: so gib mir deinen„Segen und laß mich entfliehen ... O! ich wollte ohnehin»„nur deinetwegen leben bleiben." -— Sie schauetc ihn, zurück-gebogen, mit einem nassen Blick voll unaussprechlicher Zärt-lichkeit und Trauer an und sagte: „ist's denn wahr? O„Gott! wenn Sie mein Sohn wären. — Ach, gutes Kind!
„— ich habe dich längst geliebt wie eine Mutter. — Aber„täusche mich nicht, mein Herz ist so wund!" — Der Sohnschwur .... und hier sinke der Vorhang langsam an dermütterlichen Umarmung herab, und wenn er Sohn und Mut-ter ganz bedeckt: so schaue ein gutes Kind in seine eigneSeele zurück und sage: hier wohnet alles, was du nicht be-schreiben kannst!
Jetzt Abends schlich der Kaplan vom Felde heim unddurch den Garten hindurch und rief seinem neuen Sohneentgegen: „Ach! Herr HofmedikuS, ich schwinde lästerlich„ein. Ich sehe sa ostenbar aus wie ein ecce Iiomo und„Fieberhafter. Es wird mir zugesetzt — ich soll eine per-„ 801 ,a missrMiilW, einen 8mitl','6-ckonl6»r> einen Patropassia-„ner abgeben." — Da Viktor ihm berichtet hatte: „es sei„alles vorüber, der Negierrath sei los und unschuldig:" soblickte Epmann fest auf die Warte und sagte: „wahrlich„droben sitzt der Rath und guckt' rüber," und wollte hinauf