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6 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : viertes Heftlein
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eintrat: erhob er sich, und bückte sich tief und legte sichauslöschend an die theure Brust, hinter der eine Welt vollSeufzer und ein Herz voll Liebe war, und sagte:O Mut-tcr, ich bin dein Sohn nimm mich auf, dein Sohn hatnichts, er liebt nichts mehr auf der ganzen weiten Erde,nichts mehr als dich O liebe Mutter, ich habe vielverloren, bis ich dich fand. Warum siehst du mich soan? Wenn du mich verschmähest: so gib mir deinenSegen und laß mich entfliehen ... O! ich wollte ohnehin»nur deinetwegen leben bleiben." - Sie schauetc ihn, zurück-gebogen, mit einem nassen Blick voll unaussprechlicher Zärt-lichkeit und Trauer an und sagte:ist's denn wahr? OGott! wenn Sie mein Sohn wären. Ach, gutes Kind!

ich habe dich längst geliebt wie eine Mutter. Abertäusche mich nicht, mein Herz ist so wund!" Der Sohnschwur .... und hier sinke der Vorhang langsam an dermütterlichen Umarmung herab, und wenn er Sohn und Mut-ter ganz bedeckt: so schaue ein gutes Kind in seine eigneSeele zurück und sage: hier wohnet alles, was du nicht be-schreiben kannst!

Jetzt Abends schlich der Kaplan vom Felde heim unddurch den Garten hindurch und rief seinem neuen Sohneentgegen:Ach! Herr HofmedikuS, ich schwinde lästerlichein. Ich sehe sa ostenbar aus wie ein ecce Iiomo undFieberhafter. Es wird mir zugesetzt ich soll eine per- 801 ,a missrMiilW, einen 8mitl','6-ckonl6»r> einen Patropassia-ner abgeben." Da Viktor ihm berichtet hatte:es seialles vorüber, der Negierrath sei los und unschuldig:" soblickte Epmann fest auf die Warte und sagte:wahrlichdroben sitzt der Rath und guckt' rüber," und wollte hinauf