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Händen scyn mußte, wenn sie sollte betrogen werden. Solange noch Kriegs- und Fricdenötraktate schändlich gebrochenwerden, so lange ist noch Hoffnung genug da, und so langefehlt es Höfen an achter Redlichkeit nicht; denn jeder Brucheines Vertrags setzet voraus, daß man einen gemacht hat —und gemacht könnte keiner mehr werden, wenn kein einzigermehr gehalten würde. Es ist mit den Lügen wie mit denfalschen Zähnen, die der Goldfaden nur an ein Paar ächteHinterbliebene schließen kann. —
Jenner fing die Münzprobaziontage deö MatthäischenEvangeliums an.
l) Der Pfarrer wurde vorgeladen, um in Gegenwartder landesherrlichen Hoheit zu bekennen, was er für Zusam-menrottungen im Pricstcrhause geduldet. Der schlug inOemlerö Pastoraltheologie nach, um zu ersehen, wie sich einPfarrer zu benehmen habe, der gehenkt werden soll. OhneMurren legte er jetzo den Hals vor kleinern mäßigen Un-glückfällen auf den Block und unter das Beil, vor demRattenkönig, der durch seine Behausung sausete, vor demStrumpfband, das unter dem Gehen langsam über die Knie-scheibe abglitt, und vertauschte die Aengstlichkeit desGlücklichen gegen die Angst des Unglücklichen. Im Ver-höre sagt' er, er habe an heiliger Stätte und an anderer aufdie Klubs so gut als einer gcschmählet und sich deswegenden Girtanner gekauft. Auf die Frage: ob Flamin seinSohn sei? versetzte er traurig: er hoffe, seine Frau brecheseine und ihre Ehe nie. — Als er wieder nach Hause kam,nahm er, um nur nicht in der Angst der Verhaftung zu seyn,einen Bündel alter Prcdigtmanuskripte in einen Steinbruch
Jean Nnul's ausgew. Werke. VI. 10