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6 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : viertes Heftlein
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O der Anblick eines großmüthigen Herzens, das sich blosdurch Ideen hülslos macht, und das unzugänglich und be-täubt in seiner Laube aus philosophischen Giftbäumcn liegt,färbt oft Tage schwarz! Glaube nicht, daß der Lord ir-gendwo Recht habe! Wie kann er etwas klein finden, ohn'cs gegen etwas Großes zu halten? Ohne Achtung gäb' eskeine Verachtung, ohne das Gefühl der Uneigcnnützigkeitkeine Bemerkung des Eigennutzes, ohne Größe keine Klein-heit. So wenig du aus dem Schwanken der Saiten dieThränen des Adagio, oder aus den Blutkügelchen und drei-fachen Häuten eines schönen Gesichts deine Achtung fürdasselbe erklärst: eben so wenig kannst du dein Entzücken fürdas Geistige in der Natur mit den körperlichen Fasernderselben rechtfertigen wollen, die nichts sind als die Flö-ten-Ansätze und Dis- und Fisklappcn der ungespicltenHarmonie. Das Erhabne wohnt nur in den Gedanken,es sei des Ewigen, der sie auödrückt durch Buchstaben ausWelten, oder des Menschen, der sie nachlieset!

Ich verschiebe die Widerlegung des Lords aus ein an-deres Buch, obwol dieses auch eine ist.