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6 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : viertes Heftlein
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löslich macht, hängen viele Thränen, viele Herzen und oGott! ein Menschenleben. Ich lege ein Blatt von Ih-rem H. Vater bei, das er bei meiner Mutter geschriebenund worin eine Philosophie ist, die meinen Geist und meineAussichten immer trüber machen. Ach, ob Sie gleich einmalsagten: weder die Furcht noch die Hoffnungen dcö Menschentreffen ein, sondern immer etwas anders: so Hab' ich dochdas traurige Recht, meiner Bangigkeit und allen Trimmender Angst zu glauben, da ich mich bisher in nichts irrte alsin der Hoffnung. Wie ungenügsam ist der Mensch!Aber wenn auch alles einträse und ich zu unglücklich würde:so würd' ich doch sagen: wie könnt' ich jetzt zu unglücklich

sepn, war' ich nicht einmal zu glücklich gewesen?-

Sie werden mir es gern vergeben, daß ich über Londonund über den Eindruck schweige, den aus ein so zerstreu-tes Herz wie meines machen konnte. Das thätige Gewühlder Freiheit und der Schimmer des Lurus und des Handelsbeklemmen eine kummerhafte Seele blos, und machen nichtfroher, wenn man es nicht vorher ist. Sei glücklich, geliebteVaterstadt, sagte mein Herz, sei es lange und sehr, wie ich'sin dir gewesen bin in meiner Jugend! Aber dann eil' ichlieber mit meiner Mutter auf ihr Landhaus zu, wo einmaldrei gute Kinder*) so fröhlich grünten, und da wcrd' ichunaussprechlich erweicht, und dann bild' ich mir ein, ich sei

Lord von Viktor, von Klotilde und von ihrer Mutter un-ter jenem tragischen Apparat, der besonders in weiblicheHerzen so stark eingreift, ablegcn lassen.

Viktor, Julius, Flamin.

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