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6 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : viertes Heftlein
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Privat-Narrhcit, als Autodidaktus in jeder Toll- und Weis-heit. O ihr armen Menschen! fangt doch nach den Flü-gcl- und Schwanzfedern der Freude unter den Gewalt-Märschen euerer Tage! O ihr Armen! Will denn kein gu-tcr Freund einen Jmperialfolianten zusammenschmieren undeuch darthun, daß ihr wenig Zeit habt gleich dem Teufelin der Apokalypsiö? Ach der Genuß verspricht so wenig die Hoffnung hält so wenig der Säe- und Pflanz-hage der Freude stehen im berlinischen Kalender so wenige wenn ihr nun vollends so dumm wäret und ganze Stun-den und Olympiaden voll Lust als Eingemachtes wegsetztetund anfhöbet im Keller, um, der Henker weiß wenn, darüberzu gerathen über ganze eingepökelte marinirte 60, 60 Jahre

-ich sage, wenn ihr nicht an jeder Stundentraube die

Minutenbeere auskeltertet wenigstens mit einigen Zitronen-

drückcrn-was würde denn am Ende daraus wer-

,,den? . . . weiter nichts, als die Moral zu meiner erstenund letzten Fabel, die ich einmal vor einem Hannoveranergemacht" . . .

Ich wollt', der Leser wollte sie; denn sie lautet so:

Der dumme Hamster, heißt der Titel. Diesen brachteeinmal der volle Kropf einer Taube, den er auöfraß, aufdie Preisfrage, ob es nicht besser wäre, wenn er statt ein-zelner Körnchen lieber Tauben mit ganzen Kornmagazinenam Halse eintrüge. Er that's. An einem langen Som-mertag inhaftirte er einen halben Taubenflug mit gefülltenKröpfen; aber er riß keinen Kropf entzwei, sondern spartesich hungernd alles zusammen ans Abend und Morgen, erst-lich um recht viel Tauben einzufangen, zweitens um denKörner-Knaul Abends durchgeweicht zu schmausen. Er schlitzte