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6 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : viertes Heftlein
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Herzens und einen Zind»8 ncl ?r>rimssuin des Hofes zumachen." Flamin war ordentlich froh, daß seine Rachbe-gicrde noch einen andern Gegenstand bekam als den, dessenFehde er seinem Vater abgeschworen hatte. Indessen ver-barg er dem Rathe (um unparteiisch zu seyn) doch nicht, daßder Apotheker überall aus Erbitterung gegen Sebastian auS-sagte, dieser habe den Plan dieser Heirath als eines Erhöh-MittclS blos von ihm, von Zeuscln. Flamin griff bei sol-chen Knochen-Zersplitterungen der Brust nur zur Stahlkurdes Degens, zum Bleiwasscr der Kugeln und zum Brenn-eisen des Säbels; und da ihn das Duell mit dem adeligenViktor verwöhnt hatte, wollt' er's in der ersten Hitze demDreiknöpfler Le Bant auch Vorschlägen, als Matz den tur-nierunfähigen Roturier auSlachte. Flamin vermaledeite invergeblichem Grimm seinen Ahnen-Defekt, der ihn hinderte,sich erschießen zu lassen von einem Ahnen-Begüterten; ja erwäre da er schnell anglühte und doch langsam erkaltetefähig gewesen, blos eines adeligen Schimpfwortes wegen (wieschon einmal einer that) Soldat zu werden, dann Offizierund Edelmann, blos um nachher den stist- und schußfähigenInjurianten vor seine Pistolenmündung zu laden.

Aber der treue Matthieu dessen fleckige Seele sichvor jedem anders drehte, der Sonne gleich, die nach Fergu-son sich ihrer Flecke» wegen um sich wendet, um allen Pla-neten gleiches Licht zu schenken wußte zu rathcn; er sagte,er wolle in seinem eignen Namen den Kammerherrn fordernund zwar auf ein vermummtes Duell und dann könne inder Verkappung Flamin seine Rolle nehmen, indeß er selberunter dem Namen des dritten Engländers dabei wäre unddie zwei andern als Sekundanten.