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„rin stehen. — — Unsere drei Tage waren Träume von„schönen Blumen, denn Träume von Blumen bedeuten Jam-„mcr." — Er hatte bisher seine weiche Seele gegen diesesgrausame Gemälde verhärtet; aber als er gar mit gepreßterStimme dazu gefügt hatte: „Damals lebte unser Emanuel„noch und besuchte Abends sein offenes Grab so
mußte sein Herz zerreißen und alle Thräncn quollen überdas tief hineingedrücktc Schwert wie blutige Tropfen heraus,und er sagte, sie heftiger an sich fassend: „O komm, wir„wollen weinen ohne Maß: wir wollen uns nicht tröffen.„Wir sind nicht lange mehr beisammen: o ich möchte mich„setzt zerrütten durch Kummer — Erhabner Dahorc! schau'„diese Sterbende an und ihre Thränen um dich und vergilt„ihre Trauer und gib der müden Seele einmal Ruhe und„deinen Frieden und alles was den Menschen fehlt!"
Die zwei Seelen sanken, verschlungen, hin in eine ein-zige Thränc und die Stille der Trauer heiligte den Augen-blick — und mehr lasset mich mit dem beklommenen Athemnicht davon sagen.
— Wie erwachend zog sie ihr Haupt von seinem Her-zen und nahm mit einem entkräfteten Lächeln seine Hand;denn sie liebte ihn aller Unglück-Zufälle ungeachtet unaus-sprechlich und war eben auf dem Wege nach Maicnthal, umihn noch einmal zu erblicke» — und sagte: „ich gehe nach„England zu meiner Mutter, um den Lord auszufinden und„zu erbitten, daß er früher komme und sich ins Mittel schlage,„und fremde Schmerzen und meine endige." — Ihr Stocken,das ihr Blick ausfülltc, entdeckte ihm soviel, als eS der un-glücklichen Pfarrfrau verschwieg, die im Nebenzimmer vieleshören konnte; — was sie verdeckte, war, daß sie bei dem