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rndeß schon alle andere Sinnen sich gegen die Erde zuge-schloffen haben: so sagte Emanuel zu Viktor: „sobald du„suchest, daß es sich mit mir ändern will, so gib deinem Ju-lius die Flöte, und du! spiele mir dann das alte Lied der„Entzückung, damit ich an den Tönen sterbe, wie ich schon„oft wünschte, und spiele es auch noch einige Minuten nach„dem Ende fort."
Er dachte nun darüber nach, wie schön um seine letztenGedanken Töne ziehen würden, wie Vogclgesang um die un-tergehende Sonne; und in seinem erloschenen Geiste flogenwieder die alten Funken aus: „ach ich werde selig von hin-„nen ziehen — O meine Seele konnte in dieser Nacht schon„diesem Erdboden einen überirdischen Schmuck anlegcn und„ihn für Eden halten: ach erst, wenn der Boden schöner und„die Seele größer ist "
Er wurde wieder ohnmächtig, aber der Puls schlug nochleise. — Und hier in diesem Hinbrüten war cs, wo er vonder Erde als letzte Gabe den schauderhaft-süßen Traumempfing, in welchen der Körper die Gefühle seiner Kränk-lichkeit mischte und den er nach seiner Wiederbelebung miteinem neuen Nachträumen erzählte. Es ist der letzte sanfteDreiklang unsers Körpers mit unserer weichenden Seele, daßer ihr noch in seiner Auslösung (wie wir von Ohnmächti-gen, von Scheintodtcn unter dem Wasser rc. wissen) süßeSpiele und Träume zuführt. —