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„Morgen, über die Straße nach dem Vaterland, da schim-mert der Triumphbogen, da öffnet sich die Ehrenpforte, da„ziehen die Sterbenden hindurch" . . .
Und da es setzt zwölf Uhr schlug: so breitete er seineHände verzückt gegen den Himmel, der blau war über demBerge, und gegen den Mond, der heiter neben dem Gewitterruhte, und rief brechend mit seligen Thränen: „Habe Dank,„Ewiger, für mein erstes Leben, für alle meine Freuden,„für diese schöne Erde." —
Um Maienthal zogen Julius Flötentöne, und er sahauf die Erde nieder.
„Und bleibe du gesegnet, du gute Erde, du gutes Mut-terland, blühet, ihr Gefilde Hindostans, lebe wohl, du„schimmerndes Maienthal mit deinen Blumen und mit deinen„Menschen — und ihr Brüder alle kommt mir nach einem„langen Lächeln selig nach. Jetzt, o Ewiger, nimm mich„hinauf und tröste die zwei Bleibenden."
Die TodeSengel standen auf allen Wolken, und zogenihre blitzenden Schwerter aus den Nächten — ein Donnerschlug hinter dem andern, wie wenn aufgeworfen würde eineGefängnißthür des Erdenlebens nach der andern.
Der schreckliche Lichtpunkt hatte sich verkrochen aus derMitte der Luft in den Pulverthurm.
Die Todesstunde war schon vorüber und doch das Lebennoch nicht.
Emanuel zitterte sehnend und bange, weil er noch keinSterben fühlte — bewegte die Hände, als wenn er sie je-mand geben wollte — starrte in die Blitze, als wenn er sieaus sich ziehen wollte ....
„Tod! fasse mich, rief er außer sich — ihr gestorbnen