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gen und ihn, ihn kleinen Erdensohn doch auch: o da konnteer unmöglich das volle Herz mehr halten, es brach ihm vorDank und auö seinen Augen fielen wieder die ersten — Thrä-nen nach langen langen Jahren. Diese heiligen Tropfenverwischte er nicht; in ihnen zerlief die Abcndröthe in einloderndes Meer; die Flöte verhallete; Viktor fand die schim-mernden Augen noch; Emanuel sagte: „o steh', ich weinevor Freude über meinen Schöpfer." — — Dann gab esunter den erhobnen Menschen, an dieser heiligen Stätte keineWorte mehr — der Tod hatte seine Gestalt verloren —eine erhabne Trauer betäubte die Schmerzen der Trennung— die Sonne, mit Erde bedeckt, berührte mit ihren auf-gcrichteten Stralen den Himmel und die Nacht und den Bo-den der Wolken — die Erde schimmerte magisch wie eineTraum-Landschaft, und doch war eS leicht, auö ihr zu wei-chen, denn den Himmel bedeckten die andern Traum-Land-schaften.
Die Erden der Nacht (die Planeten) traten schon aus,die Sonnen der Nacht (die Fixsterne) gingen schon nach ihnenhervor, der Mond hatte schon das südöstliche Gewitter umsich gehüllt: als Emanuel sah, daß es Zeit sei, die Szenendes Thals zu endigen und auf sein Tabor zu gehen, um demTod das Flügelkleid seiner Seele zu geben. Stockend bater seinen Viktor, ein wenig voraus zu gehen, damit er nichtdas Trennen vom Blinden sähe und sich etwan durch eineTheilnahme verriethe; denn bei dem Blinden hatte Viktordie Reise in die andre Welt nur für eine auf dieser ausge-geben. Er stellte sich unglücklich hinaus vor die verstumm-ten schwülen Gefilde, in denen einmal die Paradiescs-Strömeseiner Liebe gegangen waren, auf denen er einmal an Klo-