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6 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : viertes Heftlein
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dicht von etlichen tausend Minuten al> ohne den klirrendenN-Buchstaben, wie der Dominikaner Cardone über sie eineben so großes Gedicht unter dem Namen ll'ksbauclituohne ein einziges R verfertigte daher ist sie wie dieKrebse in den Monaten ohne R am schönsten.

Das erste, was er in Flachscnsingen zu machen hatte,war ein Brief an Klotilde. Denn da nun der EvangelistMatthieu aller Wahrscheinlichkeit nach in alle Welt auSge-hcn und das Evangelium vom Schuß-Zweikampf der beidenFreunde allen Völkern predigen wird: so war nichts andersfür den heiligen Ruf seiner Geliebten zu thun, als sie ineine Braut zu verwandeln durch eine öffentlich erklärte Verlo-bung. FlaminS neues Ereifern konnte gegen Klotildcns Recht-fertigung in keine Betrachtung kommen. Der Ausrufdubist mein Bruder," den die Konvulsionen der Angst Klotil-den entrissen hatten, war natürlich für Flamin unbegreiflichund ohne Wirkung geblieben; für den lauernden Matz aberwar er ein herrlicher Kernspruch und ein «lim»,» prolmnsseines Lehrgebäudes von ihrer Verschwisterung geworden.Im Briefe also ging Viktor seine Freundin um die stummeErlaubniß zu seinem Werben an; er überließ cs ihr schwei-gend, die uneigennützigsten Beweggründe seiner Bitte zuerrathen.

Er erschien setzt auf dem Kriegsschauplatz der Seelen,von dem man selten eine genaue Karte erwischt, am Hofe; seinem mit Paradiesen angefüllten Herzen kamen sogardie Zimmer vor wie Glaskästen einer auSgebälgtcn Voliöre,die man mit Streuglanz, Konchplien und Blumen übersäet,und die lebendigen Stücke der Zimmer wie getrocknetes, mitArsenik oder Holz auSgestopsteS Gevögel; durch die Schlau-