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1 (1852)
Entstehung
Seite
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scheu, was an dem Gerede sei. Der Fabrikherr empfing ihn sehrfreundlich und wünschte ihm Glück dazu, der Besitzer eines solche»Sclavcn zu sein. '

Man führte ihn durch die Factorci, und Georg zeigte ihm alleMaschinen, wobei er so eifrig sprach, fiel) so aufrecht hielt, so schönund männlich aussah, daß sein Herr ein peinliches Gefühl seiner Un-tcrgeordnctheit zu, empfinden begann. Wie durfte sein Sclave eswage», im Lande frei umhcrzugehen, Maschinen zu erfinden undunter Freien den Kopf stolz empor zu tragen? Dem dachte er baldein Ende zu machen. Er wollte ihn nach Haus nehmen, ihn grabenund ackern lassen. Der Fabrikherr und alle Arbeiter waren dahersehr überrascht, als er Georgs Lohn verlangte und seine Absicht er-klärte, ihn mit sich nach Haus zu nehmen.

Aber, Mr. Harris," bemerkte der Fabrikherr,ist das nichtetwas sehr plötzlich?"

Und wen»? Er ist mein."

Wir würden gern den Lohn erhöhen, Master."

Das ist kein Gegenstand. Ich habe es nicht »öthig, meine »Leute außerhalb zu vermiethcn, außer wenn ich Lust dazu verspüre."

Aber er scheint für dies Geschäft besonderes Geschick zu be-sitzen."

Mag sein; doch bei dem, was ich ihm übertrug, zeigte er nieviel Geschick!"

Aber denken Sie doch nur an seine Erfindung dieser Maschine!"bemerkte einer der Arbeiter sehr unglücklich.

Ja doch; eine Maschine, um Arbeit zu ersparen, nicht wahr?

Laßt die Niggers die nur allein thun. Sie wollen nicht arbeiten.Nein, er soll graben!"

Georg stand wie versteinert da, als so Plötzlich über sein Geschickdurch eine Macht entschieden wurde, gegen die es, wie er wußte, keinenWiderstand gab. Er kreuzte die Arme, biß die Lippen fest auf einan-der, und ein ganzer Bulkan bitterer Gefühle brannte in seinem Bu-sen und ergoß Feucrströme durch seine Adern. Er athmete kurz; seinegroßen dunkeln Augen funkelteu wie Kohlen, und es wäre vielleichtein gefährlicher Ausbruch erfolgt, hätte nicht der freundliche Fabrik-herr seinen Arm berührt und ihm leise zugesiüstert: