Druckschrift 
2 (1842)
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214
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>214 Cornelius Nepos.

Sprach« ließ nichts mehr zu wünschen übrig. Sulla ließ ihndeßwegen auch nie von seiner Seite, und wünschte ihn mit sichlnachRom^I zu nehmen. Als eres versuchte, ihn dazu zu über-reden , erwiederte ihm Pomponius:Ich bitte dich, entsagedem Gedanken, mich gegen Diejenigen zu führen, mit welchennicht gegen dich die Waffen tragen zu müssen, ein Wunschwar, der mich Italien zu verlassen bestimmt hat." Sullalobte die Treue des jungen Mannes und ließ ihm bei seinerAbreise alle Geschenke, die er in Athen erhalten hatte, zu-senden. Während seines mehrjährigen Aufenthalts in dieserStadt, während dessen er der Verwaltung seines Vermögensso viel Thätigkeit widmete, als ein nicht nachlässiger Fami-lienvater schuldig ist, die ganze übrige Zeit hingegen theilsseinen wissenschaftlichen Beschäftigungen, theils dem Gemein-wesen der Athener schenkte, erwies er gleichwohl seinen Freun-den in der Hauptstadt thätige Dienste. Er fand sich regel-mäßig zu den sie betreffenden Wahlversammlungen ein, undblieb nie aus, wenn eine für sie wichtige Angelegenheit ver-handelt wurde, wie er denn gegen Cicero eine ausgezeichneteFreundestreue in allen Gefahren bewährte, und ihm zuseiner Flucht aus dem Vaterland zweimalhundert und fünfzigtausend Sesterze*) zum Geschenk machte. Als es in Romruhig geworden war, zog er wieder dahin, wie ich glaube,unter dem Consulate des Lucius Cotta und Lucius Torqua-tus **). Der Tag seiner Abreise versetzte die gesammte Einwoh-

lieber dreizehn tausend Thaler, oder nicht ganz vier »ndzwanzig tausend Gulden.

") Im I. 689 n. Erb. Roms, Varron. Rechnung.